Heute erreichten uns die ersten Eindrücke aus Buenos Aires (Argentinien). Jugendolympionikin Angelina Otto und Projektcoach Jan Wolf starteten am Montag ihre sportliche Reise zu den olymmischen Jugendspielen. Die ersten Erlebnisse sind zu Papier gebracht, viel Freude beim Mitfiebern...

Als Teil der Deutschen Nationalmannschaft neben 75 weiteren AthletInnen begann am 1. Oktober die Reise der Beiden direkt von Leipzig aus. Zunächst flogen Angelina und Jan nach Frankfurt (Main), wo sich das gesamte DOSB-Jugendteam traf. Neben den Athleten selbst reisten ebenso auch Trainer, Betreuer, Ärzte, Physiotherapeuten und die DOSB-Delegationsleitung ab in Richtung Südamerika.

Nach etwa 14 Stunden Flug durch die Nacht landete das Team auf dem Airport in Buenos Aires. Sie wurden direkt von den Volunteers des Organisationskomitees empfangen und an die entsprechenden Schalter für die Einreise delegiert. Und schon hier war der Olympische Geist ganz deutlich zu spüren, stand man bei der Passkontrolle doch direkt neben den Mannschaften aus Italien, Kolumbien, Trinidad & Tobago, Malta und anderen.

Nachdem jeder seine Gepäckstücke vom Band gefischt hatte (gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass alle die gleiche Tasche haben ;o), wurde das Team zu den Bussen gelotst und zum Olympic Village gefahren. Die weiteren Abläufe zogen sich dann über den gesamten Vormittag: Ausladen, Wiederfinden des Gepäcks, Sicherheitskontrollen am Village-Eingang, Akkreditierung, Check-In und letztlich Bezug der Appartements. hierbei gibt es keine Unterschiede zwischen den Sportler- und Betreuerzimmern. Alle leben nun drei Wochen auf sehr engem Raum mit minimalistischem Komfort.

Als nächstes Highlight folgte das erste Mittagessen in der Dinning-Hall. Ein Zelt in Größe eines Fußballfeldes, in welchem die Sportler aller Nationen zusammen treffen und Ihre Mahlzeiten einnehmen. Den Rest des Tages nutzte Team D zum Kennenlernen aller weiterer Einrichtungen des olympischen Dorfes - dem Resident Service für Handtücher, Toilettenpapier usw., der Bankfiliale zum Geldtauschen, dem Sports Information Service für alle Infos rund um Trainings-und Wettkampfzeiten und den Village Square als Treffpunkt für verschiedene Freizeitangebote und -aktivitäten.

Oberstes Gebot bei diesem überwältigendem Input jedoch war, so lange wie möglich wach zu bleiben, um schnell in den südamerikanischen Tagesrhythmus einzusteigen. Dies gelang allerdings nur bedingt ;o)

So hoffen Angelina und Jan, dass sich die nächsten Tage mindestens beim Thema Jetlag schnellstmöglich bessern.