Zur Zeit wird auf der Facebookseite des Fördervereins eine Deutschlandfahne, die mit den Unterschriften der World Games Teilnehmer (Sportler und Offizielle) versehen ist, versteigert.

Die Fahne wird noch um das World Games Logo ergänzt, um die Wertigkeit zu erhöhen.

Hier könnt ihr euch an der Versteigerung beteiligen: FIS-Facebook-Seite

Der Erlös kommt zu 100 % dem Förderverein zu Gute, der das Geld in zukünftige Projekte investieren wird.

Über diese Projekte wird in den nächsten Wochen auf der Seite des Fördervereins berichtet.

 

Im Frühjahr haben die Speedskater des Halleschen ISC den ersten Baumspendenaufruf gestartet. Das Ziel: Das neu bebaute Sportgelände in der Saalestadt, auf welchem 2015 eine moderne Speedskatebahn entstand, weiter zu begrünen und zugleich einen nachhaltigen Umweltbeitrag für die Region zu leisten. Insgesamt sollen 30 Bäume gepflanzt werden.

Das erste Dutzend einheimischer Baumarten konnte dank zahlreicher Baumspender im Mai diesen Jahres gepflanzt werden. Der HISC stellte zusätzlich eigene Widmungsschilder bereit, welche jetzt jeden einzelnen Baum schmücken. Die zweite Pflanzaktion ist nun in Zusammenarbeit mit einer ortsansässigen Baumschule für den Herbst 2017 geplant. Weitere Baumspender werden ab sofort wieder über das Spendenkonto des Vereins entgegen genommen.

Die Idee: Mit einer zweckgebundenen Spende von 150 EUR je Baum finanziert Ihr die Anschaffung des Baumes sowie das Einpflanzen selbst. Gebt dem Baum euren Namen und der Hallesche ISC garantiert dafür ein lebenslanges eigenes Wachstumsschild zur eindeutigen Zuordnung. Sollte der Baum widererwartend nicht anwachsen, pflanzt der Verein kostenlos einen neuen. Garantiert! Darüber hinaus könnt Ihr euren Baum jederzeit besuchen. Er wird niemals gefällt und kann mehrere 100 Jahre alt werden. Lust auf einen Baum bekommen?

Dann einfach die zweckgebundene Spende auf das Spendenkonto des Sportvereins einzahlen und im Verwendungszweck angeben, ob die Spende namentlich oder anonym abgegeben wird. Bei beiden Varianten ist das Ausstellen eine Spendenquittung möglich. Bitte hierzu gern Kontakt mit dem Verein aufnehmen.

Spendenkonto:

Empfänger: Hallescher ISC e.V.

IBAN: DE58 8005 3762 1894 0345 77

BIC: NOLADE21HAL

Verwendungszweck: Spende Bau, Name des Spenders, (anonym)

Die Schieri's aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind bereits mit einer deutschen Eiche verewigt!

Das Team des Halleschen Inline Skate Clubs sagt DANKE, denn neue Bäume schaffen neuen gemeinsamen Lebensraum!

Liebe Trainer,

deine DRIV-Trainer C- oder B-Lizenz Speedskating muss mal wieder aufgefrischt werden oder du hast einfach nur Lust, dein Wissen als Speedskating-Trainer zu bereichern? Der DRIV (Deutscher Rollsport und Inline Verband) und die Speedskater des Halleschen ISC veranstalten am 21./22.10.2017 eine lizenzierte Fortbildung in der Händelstadt Halle (Saale).

Mit skatespezifischen Themen zu Technik und Taktik werden durch den Junioren Bundestrainer Jan Wolf und Eisschnellaufdisziplintrainer Thomas Ohme in theoretischen und praktischen Modulen referiert. Die unmittelbare Nähe zwischen Seminarraum und Sportstätten werden für das Lehrgangswochenende hervorragende Synergien schaffen.

Diplomtrainer und Sportwissenschaftler Dr. Thomas Prochnow wird zu den Themen Trainingsplanung und Gestaltung direkten Bezug nehmen. Durch seine jahrzentelange Erfahrung in der Betreuung nationaler Spitzensportler wird er sein Fachwissen an die Speedskating-Trainer weitergeben können.

Das Thema Ernährung für Sportler und sportartspezifische Erstversorgung von Inline-Skate-Verletzungen wird das Fortbildungswochenende abrunden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

In verschiedenen halleschen Hotels besteht die Möglichkeit, zu moderaten Preisen eine Übernachtung in der Saalestadt zu genießen.

Christin Backstein

WORLD GAMES 2017 – Riesenerfolg für Speedskating

In Wroclaw (Polen) fanden vom 21. bis 30. Juli die 10. WORLD GAMES statt. Die alle vier Jahre stattfindenden WORLD GAMES sind für die nichtolympischen Sportarten das absolute Top Event. Um an diesen Weltspielen teilzunehmen, müssen sich die Sportlerinnen und Sportler bei den Weltmeisterschaften des Vorjahres (aktuell 2016) qualifizieren. Die Starterlaubnis bei den World Games ist personenbezogen und kann nicht delegiert werden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich die Besten der Welt in Wroclaw gemessen haben.

 

Hier geht es zum Rest des Berichtes

Danke dafür an Axel Enderes.

Letzer Wettkampftag im Inline-Speedskating im Rahmen der World Games auf dem 580 m-langen Straßenkurs im polnischen Wroclaw. Die Zuschauer hatten in ihrem Reisegepäck kramen müssen, denn die Sonnencreme musste durch wärmende Pullover ersetzt werden. Aber alle Rennen konnten bei letztlich trockener Witterung ohne Probleme ausgetragen werden. Wie immer waren zunächst die Sprinter mit der 500 m-Sprintausscheidung an der Reihe. Laethisia Schimek siegte in ihrem Vorlauf und auch Mareike Thum erreichte durch einen zweiten Platz sicher das Viertelfinale. Josie Hofmann traf mit Bonechi (Italien) und Factos (Ecuador) auf zwei Sprintspezialistinnen und musste so als Dritte ihres Laufes ausscheiden. Andere hatten es in ihren Vorläufen einfacher, eine Koreanerin war in ihrem Lauf sogar die einzige Starterin.

Am Anfang des Berichtes soll heute erst einmal ein großes Dankeschön an die polnischen Organisatoren stehen, die es geschafft haben, die vom Unwetter ramponierte Videowand wieder herzurichten. Nur so ist es möglich, die Rennen auf dem 580 m-langen Straßenkurs auch von der Tribüne aus optimal zu verfolgen.

Der Vormittag war wie immer den Sprintern vorbehalten. Dabei stand der 200m-Einzelsprint, der bei der WM inzwischen vom 100 m-Sprint ersetzt wurde, auf dem Programm. Die 200 m-Strecke hatte es dabei durchaus in sich, u.a. muss eine Rechts-Links-Schikane möglichst ohne Geschwindigkeitsverlust passiert werden.

Bei den Damen gingen Laethisia Schimek und Josie Hofmann an den Start. Die 20-jährige Geraerin, die nur für die Straßenwettbewerbe nominiert ist, erlebte ihre World Games Premiere. Sprintspezialistin Laethisia Schimek verpasste dabei nur hauchdünn einen Platz im Finale. Von Platz 10 bis 15 wurden alle Sportlerinnen mit einer Zeit 19,7 s registriert, da mussten die Hundertstelsekunden entscheiden. Und die waren in diesem Fall nicht auf der Seite der Deutschen, so dass Laethisia Schimek mit ihrer Zeit von 19,791 s den 15.Platz belegte. Langstreckenspezialistin Josie Hofmann belegte im Feld der insgesamt 23 Starterinnen den 18.Rang mit einer Zeit von 20,273 s. Anschließend trugen die Herren ihre 200 m-Qualifikation aus. Die große deutsche Hoffnung, Simon Albrecht, war natürlich dabei. Er sprintete die 200 m in einer Zeit von 17,252 s, dies bedeutet vorerst den 7.Platz.

 

Die Abendwettkämpfe begannen aufgrund des vorangegangenen Unwetters mit einer halbstündigen Verspätung erst um 17.00 Uhr. Und alle Zuschauer stellten zu Beginn der Wettkämpfe einen bedauernswerten Verlust fest. Die große Videoleinwand, die uns stets mit tollen Bildern versorgt hatte, hatte das Unwetter leider nicht überlebt. Schade, denn gerade für die noch ausstehen Straßenwettbewerbe hätte sie uns sicherlich noch wertvolle Dienste leisten können.

Dann ging es aber auch ohne Videoleinwand mit dem 15000 m Ausscheidungslauf der Damen los. Insgesamt 16 Starterinnen nahmen das Rennen auf und über die ersten 50 von insgesamt 75 zu laufenden Runden gibt es nicht viel zu berichten. Das Rennen begann eigentlich erst richtig in Runde 22, als die Glocke für die erste Ausscheidungsrunde ertönte. Die deutsche Starterin Mareike Thum kam während der Ausscheidungsrunden eigentlich nie in Gefahr. Äußerst souverän entging sie allen Ausscheidungen. Nach der letzten Ausscheidungsrunde sprengte sie durch einen Antritt das verbliebene Quintett. Im Finish musste sie dann nur der Kolumbianerin Arias und Sandrine Tas aus Belgien den Vortritt lassen und gewann Bronze!

3.Wettkampftag: Der Vormittag der Belgier und Kolumbianer

Bei (noch) strahlendem Sonnenschein begannen am Sonntag um 9.00 Uhr die Vorläufe über 1000 m am dritten Wettkampftag der Inline-Speedskater bei den World Games in Wroclaw. Die meisten Zuchauer hatten sich bei hochsommerlichen Temperaturen den Platz auf der im Schatten liegenden Tribüne ausgesucht. Obwohl Aussuchen nicht immer einfach ist, denn die strengen Ordner schauen genau hin, für welchen Bereich man seine Eintrittskarte erworben hat,
Doch kommen wir zum sportlichen Geschehen. Einzige deutsche Vertreterin am heutigen Vormittag war Laethisia Schimek. Die beiden deutschen Herren Simon Abrecht und Felix Rijhnen verzichteten auf ihren Start und Mareike Thum war nach ihrer Disqualifikation vom Vortag leider gesperrt. Schade, denn über 1000 m hatte sie sich durchaus Chancen ausgerechnet.

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