Liebe Sportler,

als Aktivensprecher des DRIV und Mitglied der DOSB-Athletenkommission, bin ich auch an dem neuen Projekt „Athleten Deutschland e.V.“ beteiligt.

Dieser neu gegründete Verein soll eine Service-Einrichtung der Athletenkommission werden und durch seine Hauptamtlichen Mitarbeiter die Arbeit der AK unterstützen und letztendlich den Service für alle Athleten verbessern.

Unser Fernziel ist es, dass es keine für Athleten relevanten Entscheidungen ohne das Einverständnis der Betroffenen Sportler mehr geben soll. Der Verein soll dabei helfen die Beteiligung der Athleten zu den betreffenden Themen zu organisieren.

Dabei geht es selbstverständlich nicht nur um olympische Sportarten, sondern der nicht-olympische, sowie der paralympische Sport, liegen uns genauso am Herzen.

Als eure Athletenkommission würden wir uns sehr freuen, wenn ihr möglichst zahlreich in den Verein eintretet und damit helft, den deutschen Athleten eine stärkere stimme zu geben!

Link zur Webseite

 
Beste Grüße,
 
Felix Rijhnen 

Auch wenn Simon uns mit seinen Top Platzierungen in den letzten Jahren sehr verwöhnt hat, ist es keinesfalls selbstverständlich, dass er immer wieder automatisch eine GOLD Medaille erringt. Ganz wenige Teilnehmer können überhaupt ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Wir können auf Ihn und seine Erfolge sehr stolz sein, umso bedauerlicher empfinden wir nun die Streichung des 300m Einzelsprints aus dem Programm der Weltmeisterschaften.

Mit seinem sensationellen zweiten Platz bei den World Games hat Felix Rijhnen bereits angedeutet zu was er dieses Jahr im Stande ist. Dass er dann in Nanjing noch eins draufsetzen kann und nach dem Breakaway einer kleinen Gruppe sich von dieser viele Runden vor Schluss ebenfalls absetzen kann und am Ende verdient mit den meisten Punkten Weltmeister wird, war schon ein besonderer Beweis für Mut und Durchhaltevermögen.

Auch wenn es nicht zu Gold reichen sollte, dann hat Laethisia Schimek mit ihren drei Bronze Medaillen über 500m, 1 Lap und in der Damenstaffel gezeigt, dass sie zu den besten Damen der Welt gehört.

Mareike Thum, die bei den World Games noch eine Gold und zwei Bronze Medaillen erreichte, war bei der WM etwas vom Pech verfolgt und musste sich drei Mal mit Platz vier zufrieden geben.

 

Die Fahne wurde von einer Bietergemeinschaft aus Hessen zu einem Gebotspreis von 300 € ersteigert.

Sie wurde an Axel Enderes und Oliver Lingemann übergeben und wird ihren Platz im Landesleistungszentrum in Darmstadt bekommen.

 

 

Im Frühjahr haben die Speedskater des Halleschen ISC den ersten Baumspendenaufruf gestartet. Das Ziel: Das neu bebaute Sportgelände in der Saalestadt, auf welchem 2015 eine moderne Speedskatebahn entstand, weiter zu begrünen und zugleich einen nachhaltigen Umweltbeitrag für die Region zu leisten. Insgesamt sollen 30 Bäume gepflanzt werden.

Das erste Dutzend einheimischer Baumarten konnte dank zahlreicher Baumspender im Mai diesen Jahres gepflanzt werden. Der HISC stellte zusätzlich eigene Widmungsschilder bereit, welche jetzt jeden einzelnen Baum schmücken. Die zweite Pflanzaktion ist nun in Zusammenarbeit mit einer ortsansässigen Baumschule für den Herbst 2017 geplant. Weitere Baumspender werden ab sofort wieder über das Spendenkonto des Vereins entgegen genommen.

Liebe Trainer,

deine DRIV-Trainer C- oder B-Lizenz Speedskating muss mal wieder aufgefrischt werden oder du hast einfach nur Lust, dein Wissen als Speedskating-Trainer zu bereichern? Der DRIV (Deutscher Rollsport und Inline Verband) und die Speedskater des Halleschen ISC veranstalten am 21./22.10.2017 eine lizenzierte Fortbildung in der Händelstadt Halle (Saale).

Mit skatespezifischen Themen zu Technik und Taktik werden durch den Junioren Bundestrainer Jan Wolf und Eisschnellaufdisziplintrainer Thomas Ohme in theoretischen und praktischen Modulen referiert. Die unmittelbare Nähe zwischen Seminarraum und Sportstätten werden für das Lehrgangswochenende hervorragende Synergien schaffen.

WORLD GAMES 2017 – Riesenerfolg für Speedskating

In Wroclaw (Polen) fanden vom 21. bis 30. Juli die 10. WORLD GAMES statt. Die alle vier Jahre stattfindenden WORLD GAMES sind für die nichtolympischen Sportarten das absolute Top Event. Um an diesen Weltspielen teilzunehmen, müssen sich die Sportlerinnen und Sportler bei den Weltmeisterschaften des Vorjahres (aktuell 2016) qualifizieren. Die Starterlaubnis bei den World Games ist personenbezogen und kann nicht delegiert werden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich die Besten der Welt in Wroclaw gemessen haben.

 

Hier geht es zum Rest des Berichtes

Danke dafür an Axel Enderes.

Letzer Wettkampftag im Inline-Speedskating im Rahmen der World Games auf dem 580 m-langen Straßenkurs im polnischen Wroclaw. Die Zuschauer hatten in ihrem Reisegepäck kramen müssen, denn die Sonnencreme musste durch wärmende Pullover ersetzt werden. Aber alle Rennen konnten bei letztlich trockener Witterung ohne Probleme ausgetragen werden. Wie immer waren zunächst die Sprinter mit der 500 m-Sprintausscheidung an der Reihe. Laethisia Schimek siegte in ihrem Vorlauf und auch Mareike Thum erreichte durch einen zweiten Platz sicher das Viertelfinale. Josie Hofmann traf mit Bonechi (Italien) und Factos (Ecuador) auf zwei Sprintspezialistinnen und musste so als Dritte ihres Laufes ausscheiden. Andere hatten es in ihren Vorläufen einfacher, eine Koreanerin war in ihrem Lauf sogar die einzige Starterin.

Am Anfang des Berichtes soll heute erst einmal ein großes Dankeschön an die polnischen Organisatoren stehen, die es geschafft haben, die vom Unwetter ramponierte Videowand wieder herzurichten. Nur so ist es möglich, die Rennen auf dem 580 m-langen Straßenkurs auch von der Tribüne aus optimal zu verfolgen.

Der Vormittag war wie immer den Sprintern vorbehalten. Dabei stand der 200m-Einzelsprint, der bei der WM inzwischen vom 100 m-Sprint ersetzt wurde, auf dem Programm. Die 200 m-Strecke hatte es dabei durchaus in sich, u.a. muss eine Rechts-Links-Schikane möglichst ohne Geschwindigkeitsverlust passiert werden.

Bei den Damen gingen Laethisia Schimek und Josie Hofmann an den Start. Die 20-jährige Geraerin, die nur für die Straßenwettbewerbe nominiert ist, erlebte ihre World Games Premiere. Sprintspezialistin Laethisia Schimek verpasste dabei nur hauchdünn einen Platz im Finale. Von Platz 10 bis 15 wurden alle Sportlerinnen mit einer Zeit 19,7 s registriert, da mussten die Hundertstelsekunden entscheiden. Und die waren in diesem Fall nicht auf der Seite der Deutschen, so dass Laethisia Schimek mit ihrer Zeit von 19,791 s den 15.Platz belegte. Langstreckenspezialistin Josie Hofmann belegte im Feld der insgesamt 23 Starterinnen den 18.Rang mit einer Zeit von 20,273 s. Anschließend trugen die Herren ihre 200 m-Qualifikation aus. Die große deutsche Hoffnung, Simon Albrecht, war natürlich dabei. Er sprintete die 200 m in einer Zeit von 17,252 s, dies bedeutet vorerst den 7.Platz.

Unterkategorien