Spitzenreiter German Road Challenge:

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Die besondere Wettkampfatmosphäre, die bei einer deutschen Team-Meisterschaft immer zu erleben ist, konnten am vergangenen Wochenende leider nur 5 Landesverbände genießen. Wohl aufgrund des späten Wettkampftermines gingen nur Sportler aus Baden-Württemberg,  Bayern, Hessen, Niedersachsen und Thüringen an den Start.

Ergebnisse

Die aber zeigten schon am ersten Wettkampftag bei optimalen Bedingungen in der Skate-Arena von Geisingen beeindruckende Leistungen. Auf der schnellen 200 m-Bahn standen der Teamsprint, die Teamverfolgung und die Mixed-Staffeln auf dem Wettkampfprogramm. In den Rennen der Hauptklasse dominierten dabei die Sportler aus dem hessischen Landesverband, hatten sie doch mit Mareike Thum und Felix Rijhnen auch die derzeitigen Ausnahmeathleten des deutschen Inlinesports in ihren Reihen. Nur im Teamsprint der Herren distanzierte die Vertretung aus Baden-Württemberg mit Camilo Acosta, Fabian Dieterle und Patrick Reuter das Team aus Hessen. Alle anderen Meistertitel in der Hauptklasse wurden von den hessischen Teams gewonnen. Ähnlich dominant wie Hessen in der Hauptklasse waren die Mannschaften aus Bayern in den Rennen der Masterskategorien. Auch sie konnten sich (fast) alle Deutschen Meistertitel sichern. Dazu kamen für Bayern noch die Titelgewinne im Juniorenbereich der Herren. Niedersachsen war mit einem Masters-Quartett am Start und konnte insgesamt zwei Medaillen erringen. Dass man trotz großer Terminprobleme eine Mannschaft zur Team-DM entsenden kann, bewies der Thüringer Landesverband. Obwohl durch Eistraining und einem langfristig geplanten Mallorca-Trainingslager zahlreiche Sportler fehlten, konnten die verbliebenden Sportler aus Thüringen immerhin die respektable Bilanz von 8 Bronzemedaillen einfahren. Am zweiten Wettkampftag standen dann bei kühlen Temperaturen, aber auf einem trockenen Straßenkurs, die Entscheidungen im Teamzeitfahren über 10000 m auf dem Programm. Da der gesamte Kurs für die Zuschauer voll einsehbar war und durch die Zeitmessung nach jeder Runde auch der aktuelle Zwischenstand vermittelt wurde, entwickelten sich äußerst attraktive Rennen, die oftmals erst auf den letzten von jeweils 22 zu laufenden Runden entschieden wurden. Wie schon auf der Bahn sicherte sich Hessen die zwei Titel in der Hauptklasse und Bayern das Meisterschaftsgold bei den Masters und den Junioren.
Fazit: Alle die vor Ort waren erlebten eine prächtig organisierte Meisterschaft, die allen Beteiligten viel Spaß machte. Jeder Landesverband, der gefehlt hat, hat seinen Sportlern ein tolles Wettkampferlebnis vorenthalten.
Damit im nächsten Jahr wieder mehr Landesverbände bei der Team-DM am Start sein können, wurde der Termin wieder ein Wochenende vor dem Berlin-Marathon gelegt.

Uwe Berg