Spitzenreiter German Road Challenge:

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Der Saisonhöhepunkt 2017: Die World Games in Wroclaw

 

Am Montag (17.Juli) starten die fünf deutschen Starter bei den Inline-Speedskating-Wettkämpfen im Rahmen der World Games ins polnische Wroclaw (deutsch: Breslau). Die World Games sind die „Spiele der nichtolympischen Sportarten“ und werden seit 1981 in einem 4-Jahre-Rhythmus  ausgetragen. Das deutsche Team, die Sportler haben sich aufgrund der Resultate bei den Weltmeisterschaften 2016 die Qualifikation gesichert, besteht aus Josie Hofmann (Gera), Laethisia Schimek (Groß-Gerau) und Mareike Thum (Darmstadt) bei den Damen, sowie aus Simon Albrecht (Groß-Gerau) und Felix Rijhnen (Darmstadt) bei den Herren. Die Speedskating-Wettkämpfe werden dabei vom 21.7. bis zum 25.7. ausgetragen und insgesamt fallen je neun Entscheidungen bei den Damen und bei den Herren: 300 m, 500 m, 1000 m, 10000 m P, 15000 m A auf der Bahn und 200 m, 500 m, 10000 m P und 20000 m A auf dem Straßenkurs.

Austragungsort für die diesjährigen World Games ist das im Südwesten von Polen gelegene Wroclaw, das mit 630 000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Polens ist.

World Games werden seit 1981 ausgetragen und Speedskating (früher Rollschnelllauf, bis 1989 wurden die Rennen auf dem klassischen Rollschuh ausgetragen) steht seit Beginn der World Games im Programm dieser Spiele. Erste deutsche Medaillengewinnerin war 1989 die Groß-Gerauerin Anne Titze, die bei den Wettkämpfen in Karlsruhe im 300 m-Sprint Silber erringen konnte. 1993 war Anne Titze bei den Spielen in Den Haag mit zwei Goldmedaillen (3000 m und 10000 m A), sowie einer Bronzemedaille (300 m) eine der erfolgreichsten Athletinnen. 2001 sicherte sich der Groß-Gerauer Christoph Zschätzsch im japanischen Akito die Bronzemedaille im Ausscheidungsrennen über 20000 m. 2005, bei den „Heimspielen“ in Duisburg, gewann Jana Gegner (Berlin) dann ebenfalls Bronze und zwar über 1000 m. Während 2009 die deutschen Inline-Speedskater bei den Spielen in Kaohsiung auf Taiwan leer ausgingen, gab es bei den letzten World Games, 2013 im kolumbianischen Cali, dann sogar drei deutsche Medaillen. Mareike Thum gewann Silber über 1000 m, Jana Gegner sicherte sich acht Jahre nach Duisburg ihre zweite Bronzemedaille, diesmal über 500 m und der Darmstädter Felix Rijhnen konnte mit Bronze im 10000 m Punkte/Ausscheidungslauf ebenfalls Edelmetall gewinnen.