Angekommen in Wroclaw


ist die deutsche Mannschaft schon am Montag. Jetzt trudeln auch langsam die deutschen Fans ein. Nach ca. 4 Stunden Fahrt kamen wir in Breslau an und der erste Einruck stimmte schon mal. Eine junge, lebendige Stadt mit viel Grün, dazu bestes Sommerwetter. In der Stadt selbst merkt man außer ein paar Plakaten noch nicht viel von den World Games, aber noch ist ja auch etwas Zeit bs zur Eröffnung. Die Suche nach Karten für die zentrale Eröffnungsfeier zeigt dann aber, dass die Spiee wohl gut angeommen werden, alles ausverkauft, keine Chance noch an Karten zu kommen. Zum Glück gibt es noch Karten für die Speedskating-Wettbewerbe. Derzweite Weg eines Speedskating-Fans führt dann natürlich an die Wettkampfstätte, um die Bahn und den um die Bahn herumführenden Straßenkurs zu begutachten. Dies ist aber nur eingeschränkt möglich, denn alles ist schon abgesperrt und die Ordner lassen nicht mit sich reden. So muss ein Blick über den Zaun reichen, um einen Blick auf die Bahn, die zwei großen Zuschauertribünen und die große Videowall zu erlangen. Alles scheint bestens vorbereitet und so steigt die Vorfreude auf die ersten Entschediungen am Freitag, den 300 m-Einzelsprint der Damen und Herren. Und hier hat das deutsche Team mit Laethisia Schimek und vor allem mit Simon Albrecht zwei heiße Eisen im Feuer.
Wer die Wettkämpfe übrigens nicht live vor Ort verfolgen kann, auf Sport 1 wird das Gros der Speedskating-Entscheidungen live übertragen. Auch eine klene Eröffnung für die 26 Nationen, die an den Speedskating-Wettbewerben beteiligt sind, wird es am Freitag geben. Mareike Thum wird dabei die deutsche Fahne in das Oval hineintragen.
Insgesamt werden an 10 Wettkampftagen der World Games ca. 3500 Athleten in 31 Sportarten (von A wie Aerobic bis W wie Wasserski) an den Start gehen. Und wenn am Dienstag die letzten Entscheidungen der Speedskater auf dem Straßenkurs gefallen sind, bleibt sicherlich auch noch Zeit, mal bei der einenn oder anderen Sportart vorbeizuschauen.